Die Vorfreude auf das Kind vs. die Angst vor der Geburt!

So viel Vorfreude und so viel Angst – was für eine Achterbahn der Gefühle! Kein Wunder – der Körper muss eine Reihe an hormonellen Umstellungen stemmen und Stimmungsschwankungen sind da vorprogrammiert. Ich war in den ersten Monaten der Schwangerschaft sooo sensibel, ich habe mich ständig angegriffen gefühlt und war immer kurz davor in Tränen auszubrechen. Auf der anderen Seite war da diese fast überschäumende Vorfreude auf den kleinen Zwerg in meinem Bauch. Stundenlang habe ich damit verbracht Mamma Vlogs auf YouTube zuschauen und vor mich hin zu träumen. Meine Liebelings-Youtuber welche ich besonders empfehlen kann:

Laila Maria Witt – YouTube, Hayley Paige – YouTube

Dieser innere Konflikt dieser beider so starker Gefühle hat mich manchmal wirklich wahnsinnig gemacht. Manchmal frage ich mich ob andere auch so fühlen oder ich einfach nur ein verdammt sensibles Wesen bist. Mit zunehmendem Bauchumfang, habe ich einen starken Nestbautrieb entwickelt. Ich habe plötzlich mit Leidenschaft geputzt, gekocht und aufgeräumt. Was ich ehrlicherweise davor nicht so gerne gemacht habe, zur Überraschung und Freude meines Ehemanns .

Je näher der Geburtstermin dann rückt, desto öfter macht man sich natürlich Gedanken über die Geburt und ob an sich mit dem Baby auch alles in Ordnung ist. Ich bin mir nicht sicher ob sich die Generation meiner Mutter auch so viele Gedanken gemacht hat, zumal damals Ultraschalluntersuchungen auch nicht gang und gebe waren. Heute hat man so viele Möglichkeiten der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen, aber man zweifelt trotzdem immer irgendwie an allem – oder zumindest war da so bei mir. Aber zu dem Zeitpunkt wusste ich, dass egal was kommt ich das irgendwie schon schaffen werde.

Die Angst vor den Geburtsschmerzen ist nochmal ein ganz eigenes Thema. Ich bin sehr schmerzempfindlich und habe für mich entschieden, dass wenn für mich die Schmerzen zu groß werden würden ich auch Schmerzmittel bzw. die PDA nicht ausschließen werde. Diese Gewissheit, dass ich jederzeit darauf zurückgreifen kann, hat mir die Angst etwas genommen.

Man kann sich auf so ein Ereignis einfach nicht zu 100% vorbereiten. Ich glaube es ist wichtig, realistisch zu bleiben, weder übermäßige Angst zu haben aber auch nicht davon auszugehen, dass man gar keine Schmerzen haben wird und es eine Traumgeburt wird. Wichtig ist nur eins: die Schmerzen sind temporär und sofort vergessen sobald euer kleiner Schatz auf eurer Brust liegt. Deswegen: Vorfreude ist die schönste Freude!

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